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| Kulturhaus von Münchenroda |
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Das vorangegangene gesellschaftliche und kulturelle Leben im Ort hatte hauptsächlich individuellen Charakter, aber man besuchte sich auch gegenseitig oder man ging zu Tanzveranstaltungen in den Nachbarorten. Zur eigenen Kirmes wurde notdürftig ein überdachter Tanzplan aufgebaut unter dessen Dach bei starken Regen Aufwaschschüsseln aufgehängt wurden, die oft unerwartet kippten und somit sich das kühle Nass auf bestimmte Tanzpaare ergoss. |
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Nach 1945 wurden viele Veranstaltungen im Klassenraum durchgeführt, doch mit der sozialistischen Umgestaltung wachsende kulturelle Bedürfnis konnte dort nicht mehr befriedigt werden. Somit beschloss die Kreisleitung der SED den Bau eines Kulturhauses. |
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Alle Bewohner Münchenrodas halfen unentgeltlich mit. Als Bauplatz bot sich der Garten von Familie Schmidt an und das Material des alten abgerissenen Brauhauses, konnte auch zum Kulturhausbau verwendet werden. |
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Und am 21.12.1955 war es dann soweit, das Kulturhaus Münchenroda wurde eingeweiht und als Rechtsträger an die LPG „Einigkeit“ Münchenroda übergeben. |
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Von diesem Zeitpunkt an war das Kulturhaus der kulturelle Mittelpunkt unseres Dorfes. Endlich konnte die Kirmes im Saal gefeiert werden. Das Kulturhaus diente sogar als Sporthalle für die Münchenrodaer Schüler. |
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Bis heute dreht sich alles um das Kulturhaus. Viele Feste und Feiern werden im Kulturhaus veranstaltet, zum Beispiel die jährliche Kirmes, die durch die angrenzende Freifläche mit fester Bühne, noch attraktiver geworden ist. Oder auch Frauentagsfeiern, Versammlungen und vieles mehr. Die Räumlichkeiten werden auch durch den Feuerwehr- und Heimatverein Münchenroda e.V, der seit 1994 Rechtsträger ist, vermietet. |
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